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Von August Strindberg Regie und Musik: Patrick Schimanski Premiere (ausverkauft) war am 7. Januar 2012 um 19.30 Uhr Karten unter 0421-9868966 oder Tickets hier online kaufen! Weitere Vorstellungen:
13., 14., 20., 21. und 26. Januar,
3., 4., 16. und 17. Februar,
2., 3., 16., 17., 23. und 24. März jeweils 19:30 Uhr
----------------------------------------------------------------- Alles ist Illusion – es gibt keinen Ariadnefaden, der uns aus dem Labyrinth des Lebens helfen kann – oder doch?
Im „Traumspiel“ des schwedischen Autors August Strindberg spalten sich die Personen, verdoppeln sich, vertreten einander und gehen in Luft auf.
Zeit und Raum existieren nicht. Beeinflusst durch Sigmund Freuds Traumdeutung versucht Strindberg in diesem Spiel, die unzusammenhängende, doch scheinbar logische Form des Traumes nachzubilden.
Trotz eindeutiger biografischer Komponenten ist dies kein individueller, sondern ein kollektiver (Alp-)Traum.
Strindbergs Traumsequenzen charakterisieren sich durch ein zentrales Thema - es sind unsere Wünsche und Sehnsüchte.
Letztendlich bleibt es dem Zuschauer überlassen, Texte und Bilder im Kopf zu ordnen, Verbindungen herzustellen, und eine eigene Welt zu konstruieren, die ihm sinnvoll erscheint. Somit wird auch er zum Erfinder der Wirklichkeit.
Für Regisseur Patrick Schimanski ist der zentrale Aspekt des Stückes die vermeintliche Sinnlosigkeit des Daseins. – Alles ist Illusion?
Es wird also traumhaft im theaterlabor.
Patrick Schimanski hat in der Vergangenheit viele erfolgreiche Inszenierungen am theaterlabor bremen erarbeitet – u.a. Müllers „Germania – Tod in Berlin“, Hacks’ „Der Schuhu und die fliegende Prinzessin“ sowie in der vergangenen Spielzeit das Projekt „Hans im Glück 20XI – eine soziopoetische Revue“ sowie die deutschsprachige Erstaufführung von „Eine Nacht im schwedischen Sommer“ von Erland Josephson.
Weitere Vorstellungen: 13., 14., 20., 21. und 26. Januar,
* * *
Regie: Kathrin Steinweg, Kostüm & Maske: Christiane Dobbratz, Bühnenausstattung: Minou Davar, Licht & Ton: Andreas Menzel Weitere Termine So. 29.01.12, Do. 02.02.12, Do. 23.02.12,Do. 15.03.12 -------------------------- theaterlabor bremen feiert Jubiläum Intendant Maik Romberg eröffnet die zehnte Spielzeit in der Stauerei Das theaterlabor bremen hat allen Grund zum Feiern: zum einen startet es in die nunmehr zehnte Spielzeit.
Zum anderen freut sich das Team um Intendant Maik Romberg auf die neue Spielstätte: der „Stauerei“ in Bremens Überseestadt, Cuxhavener Straße 7. Hier residiert das theaterlabor nunmehr unter einem Dach mit den „Ideenlotsen“ für die Kreativwirtschaft“ sowie dem „Klub Dialog“: ideale Voraussetzungen für die Theaterschaffenden des Labors, um sich weiter zu vernetzen.
Auch die unmittelbare Nachbarschaft zum Speicher XI, in welchem unter anderem die Hochschule für Künste sitzt, und der Energieleitzentrale mit dem BLG-Forum bietet Anknüpfungspunkte für neue Kooperationen.
Die erste große Produktion der Jubiläumsspielzeit erarbeitet Hausregisseur Patrick Schimanski mit dem Ensemble.
Die erste große Produktion der Jubiläumsspielzeit erarbeitet Hausregisseur Patrick Schimanski mit dem Ensemble.
August Strindbergs „Ein Traumspiel“ wird am 7. Januar 2012 um 19.30 Uhr Premiere in der Stauerei haben. ************* *** DAS THEATERLABOR IST SEIT DEM 1. OKTOBER 2011 IN DER STAUEREI IM ÜBERSEEHAFEN *** ************* Nicht vergessen: Ticket online kaufen und Geld sparen Unsere letzte Premiere im Concordia war am: 22. Juli 2011 um 19.30 Uhr A U S V E R K A U F T !
EINE NACHT IM SCHWEDISCHEN SOMMER - Deutschsprachige Erstaufführung - von Erland Josephson Deutsch von Renate Bleibtreu Regie und Musik: Patrick Schimanski Premiere: 22. Juli um 19.30 Uhr Weitere Vorstellungen: 23., 27., 28., 29., 30. Juli und 2., 3., 4., 5. August, jeweils um 19.30 Uhr sowie am 31. Juli um 18 Uhr theaterlabor bremen im Concordia Öffentliche Probe: 15. Juli, 19.30 Uhr – Eintritt frei! Andrej-Tarkowskij-Soirée: 16. Juli, 19:30 Uhr – Eintritt frei!
Dreharbeiten auf Gotland. Der Filmregisseur sucht nach dem richtigen Moment für die Aufnahme. Für Schauspieler und Filmteam bedeutet das Warten, langes Warten. In der idyllischen Sommernacht brechen Konflikte auf: Die Arbeit mit dem großen russischen Regisseur Andrej Tarkowskij, dessen Sprache niemand in dem Team spricht, ist auch die Begegnung unterschiedlicher Kulturen.
Erland Josephson entstammt einer prominenten jüdischen Familie. Er begann seine Karriere als Theaterschauspieler in Hälsingborg (1945-49) und Göteborg (1949-56) und kam 1956 ans schwedische Nationaltheater Dramaten in Stockholm, das er von 1966 bis 1975 leitete. 1946 hatte er sein Filmdebüt in einer Kleinstrolle des Ingmar-Bergman-Films Es regnet auf unsere Liebe. Gemeinsam mit Bergman schrieb er unter dem Pseudonym „Buntel Ericsson“ Drehbücher, darunter für Alf Kjellins Film Lustgården (1961) und Bergmans Komödie Ach, diese Frauen (1964). International bekannt wurde Josephson mit seiner Hauptrolle in Szenen einer Ehe (1973). Er bekräftigte seinen Ruf als intellektueller Schauspieler, als er die Hauptrolle im zweiten Teil von Der weiße Hai mit den Worten ablehnte: „Mir sind intellektuelle Schlachten mit Liv Ullmann lieber als Schlachten mit Haien.“ Sein Regiedebüt beim Film hatte er 1977 mit Eins und eins (En och en). Unter der Regie von Andrej Tarkowskij spielte er in Nostalghia (1983) und der schwedischen Produktion Opfer (1986). Über die Dreharbeiten zu Opfer schrieb er das Stück Eine Nacht im schwedischen Sommer (En natt i den svenska sommaren), das als Hörspiel mit dem Nordischen Hörspielpreis ausgezeichnet und auch ins Deutsche übersetzt wurde. Der große russische Filmkünstler und innovative Regisseur hat mit seinem unvergleichlichen, poetischen Werk eine künstlerische Sprache gefunden, in der Zerstörung und Krieg, Geschichte, Vergangenheit und Zukunft, aber auch die immer wieder alle Probleme und Hindernisse überwindende kreative Kraft des Menschen und im besonderen der Jugend mit ihrem Optimismus faszinierend zur Anschauung kommen. Und so wie Andrej Tarkowskij sich immer wieder auf die Arbeit von Künstlern, Dichtern und Philosophen bezog, will das theaterlabor bremen mit der Inszenierung von Eine Nacht im Schwedischen Sommer auf die künstlerische Arbeit des großen und einzigartigen Regisseurs verweisen. Patrick Schimanski versucht mit seinem Ensemble eine Hommage an Andrej Tarkowskij und möchte dem Publikum aufzeigen, dass Tarkowskijs Kunst und Philosophie nichts an Aktualität eingebüßt hat – nein, sogar neu gelesen und gedeutet werden sollte – besonders in Zeiten in denen die „Kulturindustrie“ und leider auch die „Kulturintelligenz“ den eigentlichen Wert sowie die wahre Bestimmung der Kunst vergessen zu haben scheint. ********** Ab sofort erhalten Sie Ihre Online-Tickets zum Preis von 12/7 Euro zzgl. Bearbeitungsgebühr. (Premieren und Gastspiele ausgenommen) Kartenbestellungen per Telefon oder Mail sind selbstverständlich wie bisher möglich, dann zum Preis von 15/10 Euro. ***** Die erste Premiere unserer neuen Spielzeit hat stattgefunden:
HANS IM GLÜCK 20XI Eine soziopoetische Revue Regie und Musik: Patrick Schimanski Premiere: 14. April 2011 um 19.30 Uhr Philologen, Philosophen, Psychologen, Politologen – und man glaubt es kaum, auch Ökonomen – haben sich an dem Hans aus Grimms Märchen bereits die Zähne ausgebissen. Ist Hans ein Dummling? Ein Träumer? Vielleicht ein 'stressaverser Unlustvermeider' und 'ausgebeuteter Markttrottel'? Oder doch eher ein im Hier und Jetzt verankerter Weiser? Der 'erste Philosoph des Glücks'? Ein 'Glücksökonom' und Nutzenmaximierer? Diesen und vielen weiteren Fragen stellen sich zur Zeit das Ensemble des theaterlabor bremen gemeinsam mit dem Regisseur Patrick Schimanski. Und auch die Frage nach den Hansens heute kommt nicht zu kurz. Mit viel Witz und Ironie, aber auch Ernst und Melancholie stellt diese 'soziopoetische Revue' mit Musik das fast 200 Jahre alte Märchen von HANS IM GLÜCK in den Fokus und wirft dabei einen Blick auf unsere Zeit, die wie keine andere Glücksformeln beschwört.
HANS IM GLÜCK 20XI Eine soziopoetische Revue
Regie und Musik: Patrick Schimanski Es singen und spielen: Alexander Abramyan, Judith Achner, Anke Baden, Iris Bebensee, Erika Best, Kathy Graumann, Kevin Hoffmann, Aleksandra Lecce, Hanna Markutzik, Berit Möller, Tanja Schlaugat, Kathrin Steinweg, Joanna Semmelrogge, Frank Warneke, Angela Weinzierl Bühne und Ausstattung: Prema Strack Kostüme: Angela Straube und Christiane Dobbratz Dramaturgie: Karola Weil und Andreas Menzel Die 12 Baumstämme für das Bühnenbild wurden uns dankenswerter Weise vom Theater an der Parkaue/Junges Staatstheater Berlin überlassen. Besonderer Dank gilt der St.-Petri-Domgemeinde zu Bremen für die Dauerleihgabe von 24 Orgelpfeifen, ohne die die Klanginstallationen nicht realisierbar gewesen wären.
Weitere Vorstellungstermine: 15. April 5./6./7./12./13./26./27. Mai 3./4./9./10./17./18./23./24./25./30. Juni jeweils um 19.30 Uhr 15/10 € Ensemble theaterlabor bremen 20XI Alexander Abramyan, Judith Achner, Anke Baden, Iris Bebensee, Erika Best, Wilken Bösch, Christiane Dobbratz, Kathy Graumann, Kevin Hoffmann, Aleksandra Lecce, Hanna Markutzik, Berit Möller, Felix Lübkemann, Andreas Menzel, Tanja Schlaugat, Jasmin Schleiffer, Kathrin Steinweg, Prema Strack, Joanna Semmelrogge, Frank Warneke, Karola Weil, Angela Weinzierl * * * theaterlabor bremen - DER TRAILER Das Theater antwortet
Frank-Patrick Steckel hat mit "Rein theoretisch" am theaterlabor bremen ein ungewöhnliches, höchst anspruchsvolles Stück entwickelt PRESSESTIMMEN:
WESER-KURIER vom 30. Oktober 2010 ![]() * * * Filmbeitrag aus "buten un binnen" vom Mittwoch, 27. Oktober 2010 * * * Das Theater antwortet Dieses Projekt wird noch größer, noch schwerer. Der Regisseur Frank-
Steckels Grundidee zeugt von einem hohen Anspruch an die eigene Arbeit: Er möchte dem Publikum beweisen, dass Theater – entgegen anders lautender Gerüchte – nicht nur Fragen aufwerfen, sondern auch beantworten kann.
Und zwar die drängendsten Fragen der Zeit: „Theater ist ein öffentliches Institut“, erklärt Steckel – und müsse sich daher auch den öffentlichen Problemen widmen. Hierzu seien freie Theater wie das theaterlabor bremen geradezu prädestiniert, so der Regisseur, da man von den Stadttheatern, welche von der Gunst der Politik abhingen, kaum erwarten könne, dass sie die Hand bissen, welche sie füttert. Und so widmen sich Steckel und das Ensemble den Themen „Klima“, „Finanzen“, „Energie“, „Bedingungsloses Grundeinkommen“, „Agrarpolitik“, „Milleniumsprojekt“, „Arbeit“, „Ungleichheit“ und „Medien“ - wie gesagt: mit dem Ziel, auf aktuelle Lösungsanstrengungen hinzuweisen. Denn: „Theater muss sich in eine Gesellschaft integrieren wollen, die wünschenswert ist – nicht aber in die bestehende“, so Steckel. Das Publikum im Concordia erwartet daher eine ungewöhnliche Vorstellung: es wird vom Saal aus auf die Zuschauertribüne sehen, auf welcher die Darsteller an Tischen hinter Computern sitzen werden – im Stile eines Forschungsteams. „Rein theoretisch“, so der Ansatz, will das Publikum in erster Linie beraten, nicht unterhalten.
PREMIERE AM 28. OKTOBER 2010 UM 20 UHR
Weitere Vorstellungstermine: Fr., 29.10. | Sa., 30.10. | Mi., 03.11. | Do., 04.11. | Fr., 05.11. | Sa., 06.11. | Mi., 10.11. | Do., 11.11. | Fr., 12.11. | Sa., 13.11. | Do., 18.11. | Fr., 19.11. | Sa., 20.11. jeweils um 20:00 Uhr und am So., 07.11.2010 um 18:00 Uhr Karten bekommen Sie über unser Kartentelefon unter der Nummer: 0421-9868966 oder unter karten@theaterlab.de oder können Sie hier online! kaufen.
MÜTTER Schleef / Müller-Schwefe Premiere war am 12. August 2010 um 20:00 Uhr Nach Peter Hacks und Heiner Müller widmet sich das theaterlabor bremen dem dritten großen Dramatiker der DDR
Das theaterlabor bremen bleibt sich treu: das Ensemble spielt nach Peter Hacks und Heiner Müller auch in diesem Sommer einen Dramatiker aus der ehemaligen DDR. Es eröffnet die neue Spielzeit mit dem Stück MÜTTER von Einar Schleef. Der 2001 verstorbene Schleef arbeitete nicht nur als Schriftsteller und Regisseur, sondern machte sich überdies als Maler, Fotograf und Bühnenbildner einen Namen. Elfriede Jelinek urteilte in einem Nachruf über ihn: „Es hat nur zwei Genies in Deutschland nach dem Krieg gegeben, im Westen Fassbinder, im Osten Schleef." Bei Schleefs 1986 am Schauspiel Frankfurt uraufgeführter Tragödie „Mütter“ handelt es sich genau genommen um eine Adaption und Neuübersetzung verschiedener Texte der großen antiken Dichter Aischylos und Euripides. Im Kern geht es um das erbitterte Zerwürfnis zwischen den Söhnen des Ödipus. Eteokles, König von Theben, bringt Polyneikes um seinen Erbteil. Um dem Brudermord zu entgehen, flüchtet Polyneikes nach Argos und stellt mit Hilfe Adrastos, des Königs von Argos, ein Heer gegen Theben auf. Die Angreifer scheitern jedoch und kommen allesamt um, ebenso Eteokles. Als der neue Herrscher Thebens, Kreon, die Toten nicht herausgeben will, bitten die Mütter der Gefallenen Theseus um Hilfe.
So die Ausgangssituation, in deren weiterem Verlauf sich eine spannende Geschichte entwickelt, in welcher Akteure getrieben scheinen zwischen inneren Widersprüchen und der Verpflichtung gegenüber dem Gesetz der Gastfreundschaft und Gewährung von Asyl. Schleef verstand sich zeit seines Lebens als Exilant, als heimatlos und heimatsuchend. Eben dies spiegelt sich auch in „Mütter“: die Handlung kreist um Krieg und Kriegsfolgen – Heimatlosigkeit eingeschlossen.
Regisseur Patrick Schimanski hat sich vorgenommen, Schleefs MÜTTER ins Heute zu übertragen und die Grundkonflikte des Stoffs pointiert zuzuspitzen.
Die Premiere wird am Donnerstag, 12. August, stattfinden. Wir sind gespannt! Regie & Musik: Patrick Schimanski Bühne: Sonia Vilbonnet Kostüm: Angela Straube Dramaturgie: Götz Holstein | Schirin Nowrousian | Patricia Röttjer | Jana Schenk Regieassistenz: Katha Trykowski Es spielen: Andrej Bahro | Ricarda Baus | Daniela Dinnes | Kathrin Graumann | Simone Goertz | Romina Jugel | Chiara Kerschbaumer | Anna Katharina Kugel | Annelie Krügel | Joana Landsberg | Marit Lehmann | Patricia Materne | Matthias Meyendriesch | Lara-Sophie Milagro | Katharina Noppeney | Jennifer Paulus | Petra Pauzenberger | Milena Pieper | Markus Spörhase | Ronen-Sander Temerson | Axel Wagener | Katharina Walther | Katrin Wünschel
Weitere Vorstellungstermine: Fr., 13.08. | Sa., 14.08. | Do., 19.08. | Fr., 20.08. | Sa., 21.08. | Do., 26.08. | Fr., 27.08. | Sa., 28.08. | Do., 02.09. | Fr., 03.09. | Sa., 04.09. | Fr., 10.09. | Sa., 11.09.2010 jeweils um 20:00 Uhr Karten bekommen Sie über unser Kartentelefon unter der Nummer: 0421-9868966 oder unter karten@theaterlab.de. ***** DER SCHUHU UND DIE FLIEGENDE PRINZESSIN von Peter Hacks Inszenierung: Patrick Schimanski Premiere war am 18. März um 19.30 Uhr weitere Vorstellungstermine siehe unten! IN DER PRESSE: WESER-KURIER vom 20. März 2010 ![]() weitere Kritiken bei: nachtkritik.de oder der Kreiszeitung
Sozialistisch-Märchenhaftes in der Concordia: Das theaterlabor zeigt „Der Schuhu und die fliegende Prinzessin“ von Peter Hacks.
Die zweite Produktion der Winterspielzeit beschäftigt sich mit dem umstrittenen Dramatiker, Lyriker und Essayisten Peter Hacks. Der Autor, der sich zeitlebens in kein östliches wie westliches Raster pressen ließ und sich dadurch auf beiden Seiten der Mauer unbeliebt machte, liefert in seiner märchenhaften Politparabel „Der Schuhu und die fliegende Prinzessin“ viel Stoff zum Nachdenken. In seiner fantastischen Figurenwelt lässt Hacks die großen Gesellschaftsentwürfe aufmarschieren und legt sie gnadenlos auf den Prüfstand. Insbesondere der Kraft der Poesie – in Gestalt der fliegenden Prinzessin – misst Hacks, der vor allem nach der Wende auch als bedeutender Lyriker in Erscheinung trat, große Bedeutung zu.
Der Schuhu, ein hochintelligenter Vogelmensch, erlebt auf seinen Reisen durch die Welt viel Furchtbares: angstgesteuertes Duckmäusertum der Untertanen, absurd-menschenverachtende Eitelkeit der Herrschenden, Engstirnigkeit der Gelehrten. Krieg verheert das Land, Not und Leiden allerorten. Kein Mensch kann dem Elend entrinnen, nur der Schuhu als Mensch der Zukunft durchschaut die Ränke der Obrigkeit und überwindet das Übel. Schließlich trifft er die flatterhaft-liebliche fliegende Prinzessin, eine schicksalshafte Begegnung – bis auch sie den süßen Versuchungen des imperialistischen Großkapitalismus erliegt und der Schuhu seine Reise allein fortsetzt. Doch was wäre ein Märchen ohne Happy End? Die Inszenierung unter der Regie von Patrick Schimanski will herausfinden, welchen Stellenwert Hacks’ literarischer und politischer Nachlass einnimmt und ob seine marxistisch-leninistische Weltsicht Brücken zum Heute schlagen kann. Kann uns der 2003 verstorbene Dramatiker Wege aus der Krise aufzeigen?
Das Märchen für Erwachsene über Herrschaftsstrukturen, Utopien und nicht zuletzt über die Macht der Liebe und der Poesie feiert am 18. März um 19.30 Uhr im Concordia Premiere.
Karten bekommen Sie über unser Kartentelefon unter der Nummer: 0421-9868966 oder unter karten@theaterlab.de ----------------------------------------------------------------------- Spektakulärer Erfolg für das theaterlabor bremen Leser des Fachforums „nachtkritik.de“ wählen „Plutos“ zu Deutschlands wichtigster Inszenierung des letzten Jahres
Im Fußball spräche man von einem „Kantersieg“, in Theaterkreisen herrscht dieser Tage fasziniertes Staunen vor: die Leser des Fachforums „nachtkritik.de“ haben Frank-Patrick Steckels Inszenierung des „Plutos“ nach Aristophanes zur wichtigsten Theaterproduktion Deutschlands des letzten Jahres gewählt – und zwar deutlich: mit 3106 von 18.855 Stimmen, fast doppelt so vielen wie der Zweitplatzierte verbuchen konnte. Damit hat das theaterlabor bremen unter der Leitung von Maik Romberg unter anderem solch große Häuser wie die Volksbühne und die Schaubühne aus Berlin hinter sich gelassen oder auch Christoph Marthalers Inszenierung der „Großherzogin von Gerolstein“ am Theater Basel.
Insgesamt hatten die Rezensenten von „nachtkritik.de“ ihren Lesern für das virtuelle Theatertreffen 36 Inszenierungen zur Wahl vorgeschlagen. Dass mit dem theaterlabor bremen ein freies Theater das Rennen gemacht, wertet die Fachjury um die promovierten Theaterwissenschaftler Petra Kohse, Nikolaus Merck und Dirk Pilz als „Fingerzeig für die Akzeptanz dieser Häuser in ihren Städten“ sowie als Indiz dafür, dass die freien Häuser es am besten verstünden, ihr Publikum zu mobilisieren.
Das Besondere an Frank-Patrick Steckels „Plutos“ nach Aristophanes war, dass es dem Regisseur hier in beispielhafter Weise gelungen ist, eine antike Komödie komplett umzuschreiben, auf die heutige Zeit zu übertragen und mit einem ungewöhnlich großen Ensemble zur umjubelten Aufführung zu bringen. mehr dazu auf: www.nachtkritik.de Pressespiegel "Plutos" ----------------------------------------------------------------------- "Partisanenstreich in der Mainstream-Kultur"
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theaterlabor bremen - eine spielstätte, die theaterschaffenden und bildenden künstlern ermöglicht, sich gemeinsam mit texten auseinanderzusetzen und verschiedene darstellungsformen zu erprobenWir bieten Schauspielern, Mitarbeitern und Künstlern aus dem Bühnen-, Film-, und Medienbereich die Möglichkeit - in Zeiten der Nichtbeschäftigung - ihr Handwerk weiter auszubilden und in der Praxis zu bleiben - sich wieder in Szene zu setzen. theaterlabor theater schauspiel bremen waldau theater theaterschaffende weiterbildung weiterqualifizierung qualifizierungsmaßnahme schauspieler fortbildung |