Von August Strindberg
Regie und Musik: Patrick Schimanski
Weitere Termine: Sa.14.01., Fr.20.01., Sa. 21.01., Do. 26.01., Fr. 03.02., Sa. 04.02., Do. 16.02., Fr. 17.02., Fr.02.03., Sa. 03.03., Fr. 16.03., Sa. 17.03.
Karten unter 0421-9868966 oder
per e-mail an: karten@theaterlab.de
Alles ist Illusion –
es gibt keinen Ariadnefaden, der uns aus dem Labyrinth des Lebens helfen kann –
oder doch?
Im „Traumspiel“ des schwedischen Autors August Strindberg spalten sich die Personen,
verdoppeln sich, vertreten einander und gehen in Luft auf.
Zeit und Raum existieren nicht.
Beeinflusst durch Sigmund Freuds Traumdeutung versucht Strindberg in diesem Spiel, die
unzusammenhängende, doch scheinbar logische Form des Traumes nachzubilden.
Trotz eindeutiger biografischer Komponenten ist dies kein individueller, sondern ein
kollektiver (Alp-)Traum.
Strindbergs Traumsequenzen charakterisieren sich durch ein zentrales Thema - es sind unsere
Wünsche und Sehnsüchte.
Letztendlich bleibt es dem Zuschauer überlassen, Texte und Bilder im Kopf zu ordnen,
Verbindungen herzustellen, und eine eigene Welt zu konstruieren, die ihm sinnvoll erscheint.
Somit wird auch er zum Erfinder der Wirklichkeit.
Für Regisseur Patrick Schimanski ist der zentrale Aspekt des Stückes die vermeintliche
Sinnlosigkeit des Daseins. – Alles ist Illusion?
Es wird also traumhaft im theaterlabor.
Patrick Schimanski hat in der Vergangenheit viele erfolgreiche Inszenierungen am
theaterlabor bremen erarbeitet – u.a. Müllers „Germania – Tod in Berlin“, Hacks’ „Der
Schuhu und die fliegende Prinzessin“ sowie in der vergangenen Spielzeit das Projekt „Hans
im Glück 20XI – eine soziopoetische Revue“ sowie die deutschsprachige Erstaufführung von
„Eine Nacht im schwedischen Sommer“ von Erland Josephson.
-----------------------------------------------------------------