stücke
spielzeit 11/12
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Ulysses/Penelope „10 Frauen möchte ich sein!“ mit Elisabeth Degen
Regie: Kathrin Steinweg, Kostüm & Maske: Christiane Dobbratz, Bühnenausstattung: Minou Davar, Licht & Ton: Andreas Menzel Molly Bloom, alias Penelope, wird um 4 Uhr morgens von Ihrem Ehemann Leopold, alias Odysseus geweckt. Es ist das Ende seiner langen Irrfahrt durch den Tag, den James Joyce in seinem Roman Ulysses beschreibt. Leopold schläft den Schlaf der Gerechten, aber seine Frau beginnt nachzudenken. Sie kennt das Leben sowohl als glückliche, wie auch als betrogene Ehefrau und auch als leidenschaftlich Betrügende und unglückliche Liebhaberin. Keine dieser Lebensformen hat sie bisher wirklich glücklich gemacht. Molly scheint noch nicht angekommen zu sein, im Gegensatz zu Ihrem Leopold/Odysseus. Sie ist auf der Suche nach einem Ausweg aus eigenen und gesellschaftlichen Konventionen. Mollys innerer Konflikt hat nach knapp 100 Jahren (Ulysses wurde 1922 veröffentlicht und löste einen Skandal aus) nichts von seiner Aktualität verloren. Noch immer versuchen wir uns in ewiger Treue, noch immer ist die Monogamie die einzig gesellschaftlich akzeptierte Beziehungsform und noch immer scheitern die meisten von uns daran. „...bloß das es alle bloß heimlich machen und nicht zugeben“ (Zitat)  Schauspielerin Elisabeth Degen, die u.a. in „Sylvia – Eine Klasse für sich“, „Tatort“ und Aimée und Jaguar“ zu sehen war, wird mit dem nächtlichen Monolog der Molly Bloom/Penelope am 27. Januar um 19:30 Uhr im theaterlabor bremen Premiere haben.
Weitere Termine
So. 29.01.12, Do. 02.02.12, Do. 23.02.12,Do. 15.03.12
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Von August Strindberg
Regie und Musik: Patrick Schimanski
EIN TRAUMSPIEL
Nächste Vorstellung: 13. Januar 2012
um 19.30 Uhr
Weitere Termine: Sa.14.01., Fr.20.01., Sa. 21.01., Do. 26.01., Fr. 03.02., Sa. 04.02., Do. 16.02., Fr. 17.02., Fr.02.03., Sa. 03.03., Fr. 16.03., Sa. 17.03., Fr. 23.03., Sa. 24.03.
Karten unter 0421-9868966 oder
per e-mail an: karten@theaterlab.de
Alles ist Illusion – es gibt keinen Ariadnefaden, der uns aus dem Labyrinth des Lebens helfen kann – oder doch? Im „Traumspiel“ des schwedischen Autors August Strindberg spalten sich die Personen, verdoppeln sich, vertreten einander und gehen in Luft auf. Zeit und Raum existieren nicht. Beeinflusst durch Sigmund Freuds Traumdeutung versucht Strindberg in diesem Spiel, die unzusammenhängende, doch scheinbar logische Form des Traumes nachzubilden. Trotz eindeutiger biografischer Komponenten ist dies kein individueller, sondern ein kollektiver (Alp-)Traum. Strindbergs Traumsequenzen charakterisieren sich durch ein zentrales Thema - es sind unsere Wünsche und Sehnsüchte. Letztendlich bleibt es dem Zuschauer überlassen, Texte und Bilder im Kopf zu ordnen, Verbindungen herzustellen, und eine eigene Welt zu konstruieren, die ihm sinnvoll erscheint. Somit wird auch er zum Erfinder der Wirklichkeit. Für Regisseur Patrick Schimanski ist der zentrale Aspekt des Stückes die vermeintliche Sinnlosigkeit des Daseins. – Alles ist Illusion? Es wird also traumhaft im theaterlabor. Patrick Schimanski hat in der Vergangenheit viele erfolgreiche Inszenierungen am theaterlabor bremen erarbeitet – u.a. Müllers „Germania – Tod in Berlin“, Hacks’ „Der Schuhu und die fliegende Prinzessin“ sowie in der vergangenen Spielzeit das Projekt „Hans im Glück 20XI – eine soziopoetische Revue“ sowie die deutschsprachige Erstaufführung von „Eine Nacht im schwedischen Sommer“ von Erland Josephson.
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